Stichwortregister / Konkordanz


Stichwortregister / Konkordanz J

Stichwortregister / Konkordanz Jerusalem

Jerusalem



[1] irdische Hauptstadt Israels, die Salomos Tempel beherbergt

[2] jenseitige, einen Ort des ewigen Heils verkörpernde Stadt



Jerusalem als Ort historischen Geschehens


Wenn Paulus zur korinthischen Gemeinde gekommen ist, wird er diejenigen, die die korinthischen Gemeindeglieder für geeignet halten, mit Briefen entsenden, damit sie deren Liebesgaben nach Jerusalem bringen: 1 Kor 16,3

Als es aber dem gefiel, der Paulus von seiner Mutter Leib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hatte: Gal 1,15

ihm seinen Sohn zu offenbaren, damit er diesen unter den Heiden verkündige, da beriet Paulus sich nicht sogleich mit Fleisch und Blut: Gal 1,16

zog auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor ihm Apostel waren, sondern begab sich nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück: Gal 1,17

Danach, drei Jahre später, ging Paulus nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennenzulernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm: Gal 1,18

Darauf, nach Ablauf von vierzehn Jahren, ging Paulus erneut hinauf nach Jerusalem zusammen mit Barnabas und nahm auch Titus mit: Gal 2,1

Paulus hat von Jerusalem aus und im Bogen bis nach Illyrien hin das Evangelium Christi zur Entfaltung gebracht: Röm 15,19

Saulus aber, der noch immer Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn schnaubte, ging zum Hohenpriester und erbat von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit er, wenn er Anhänger des Weges fände – Männer wie auch Frauen -, sie gefesselt nach Jerusalem führe: Apg 9,2

Es antwortete aber Hananias: „Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat. Und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle gefangen zu nehmen, die deinen Namen anrufen.“: Apg 9,13

Paulus hielt sich einige Tage bei den Jüngern in Damaskus auf und predigte sogleich in den Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gottes ist: Apg 9,20

Es gerieten aber alle, die es hörten, außer sich und sagten: „Ist das nicht der, der in Jerusalem die zugrunde richtete, die diesen Namen anrufen, und dazu hierher gekommen ist, dass er sie gefesselt zu den Hohenpriestern führe?“: Apg 9,21

In Jerusalem angekommen, versuchte sich Saulus den Jüngern anzuschließen. Und alle fürchteten ihn, weil sie nicht glaubten, dass er ein Jünger sei: Apg 9,26

Saulus ging mit den Aposteln in Jerusalem ein und aus, trat unerschrocken im Namen des Herrn auf und redete und diskutierte auch mit den Hellenisten. Die aber versuchten ihn umzubringen: Apg 9,29

Als nun Petrus nach Jerusalem hinaufkam, machten die aus der Beschneidung ihm Vorwürfe und sprachen: „Du bist bei unbeschnittenen Männern eingekehrt und hast mit ihnen zusammen gegessen!“: Apg 11,2

In diesen Tagen aber kamen von Jerusalem Propheten nach Antiochia herab: Apg 11,27

Es trat aber einer von ihnen mit Namen Agabus auf und kündigte durch den Geist eine große Hungersnot an, die über den ganzen Erdkreis kommen werde. Die trat unter Claudius ein: Apg 11,28

Es waren aber einige von ihnen Männer aus Zypern und Kyrene, die, als sie nach Antiochia gekommen waren, auch zu den Griechen redeten und ihnen den Herrn Jesus verkündigten: Apg 11,20

Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine große Zahl, die zum Glauben kam, bekehrte sich zum Herrn: Apg 11,21

Die Kunde von ihnen aber kam der Gemeinde, die in Jerusalem ist, zu Ohren und man sandte Barnabas nach Antiochia: Apg 11,22

Barnabas und Saulus kehrten nach Antiochia zurück, nachdem sie in Jerusalem den Dienst erfüllt hatten, und nahmen Johannes mit dem Beinamen Markus mit sich: Apg 12,25

Nachdem Paulus und seine Begleiter aus Paphos ausgelaufen waren, kamen sie nach Perge in Pamphylien. Johannes trennte sich jedoch von ihnen und kehrte nach Jerusalem zurück: Apg 13,13

„Die Einwohner von Jerusalem und deren Oberen haben Jesus nicht erkannt und so die Stimmen der Propheten, die jeden Sabbat verlesen werden, durch ihren Urteilsspruch erfüllt“: Apg 13,27

„Viele Tage hindurch ist Jesus denen erschienen, die mit ihm von Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren; die sind nun seine Zeugen vor dem Volk“: Apg 13,31

Da kamen einige von Judäa herab und lehrten die Brüder: „Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach dem Brauch des Mose, könnt ihr nicht gerettet werden.“: Apg 15,1

Als nun Zwietracht entstand und Paulus und Barnabas einen nicht geringen Wortwechsel mit ihnen hatten, ordnete man an, dass Paulus, Barnabas und einige andere von ihnen zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem wegen dieser Streitfrage hinaufgehen sollten: Apg 15,2

Diejenigen nun, die von antiochenischen Gemeindegliedern fortgeleitet worden waren, zogen durch Phönizien und Samarien, berichteten von der Bekehrung der Heiden und machten damit allen Geschwistern eine große Freude: Apg 15,3

In Jerusalem angekommen, wurden sie von der Gemeinde, den Aposteln und den Ältesten empfangen und berichteten, was alles Gott mit ihnen getan hatte: Apg 15,4

Als Paulus, Silas und Timotheus durch die Städte zogen, übergaben sie ihnen zur Befolgung die Beschlüsse, die von den Aposteln und Ältesten in Jerusalem gefasst worden waren: Apg 16,4

Als sich aber diese Dinge erfüllt hatten, fasste Paulus im Geist den Entschluss, durch Makedonien und Achaia zu ziehen und dann nach Jerusalem zu reisen. Er sagte: „Wenn ich dort gewesen bin, muss ich auch Rom sehen.“: Apg 19,21

Paulus hatte nämlich beschlossen, an Ephesus vorbei zu segeln, um in der Provinz Asien keine Zeit zu verlieren. Er war nämlich in Eile, um – wenn irgend möglich – am Pfingsttag in Jerusalem zu sein: Apg 20,16

Paulus zu den ephesischen Gemeindeältesten: „Und nun, siehe, reise ich als ein vom Geist Gebundener nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort widerfahren wird, außer dass mir der heilige Geist von Stadt zu Stadt bezeugt, dass Fesseln und Drangsale auf mich warten.“: Apg 20,22

Nachdem wir die Jünger ausfindig gemacht hatten, blieben wir sieben Tage in Tyrus. Die sagten Paulus durch den Geist, er solle nicht nach Jerusalem hinaufziehen: Apg 21,4

Und der Prophet Agabus kam zu uns und nahm den Gürtel des Paulus, fesselte sich die Füße und die Hände und sprach: „Dies sagt der heilige Geist: ‚Den Mann, dem dieser Gürtel gehört, werden die Juden in Jerusalem so fesseln und in die Hände der Heiden ausliefern.‘“: Apg 21,11

Als wir das hörten, baten wir – und auch die Einheimischen - ihn, nicht nach Jerusalem hinaufzuziehen: Apg 21,12

Da erwiderte Paulus: „Was tut ihr da, dass ihr weint und mir das Herz brecht? Ich bin ja bereit, mich nicht nur fesseln zu lassen, sondern sogar in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus zu sterben.“: Apg 21,13

Nach diesen Tagen rüsteten wir zum Aufbruch und zogen nach Jerusalem hinauf: Apg 21,15

Als wir in Jerusalem ankamen, nahmen uns die Jünger freudig auf: Apg 21,17

Paulus zur Volksmenge: „Es geschah aber, als ich nach Jerusalem zurückgekehrt war und im Tempel betete, dass ich in Ekstase geriet und ihn (= Jesus Christus) sah, wie er zu mir sprach: ‚Spute dich und verlasse rasch Jerusalem, denn sie werden dein Zeugnis für mich nicht annehmen!‘“: Apg 22,17

Als aber ein großer Tumult entstand, befürchtete der Tribun, Paulus könnte von ihnen zerrissen werden, und befahl der Truppe herabzukommen, ihn rasch aus ihrer Mitte herauszuführen und in die Kaserne zu bringen: Apg 23,10

In der folgenden Nacht aber trat der Herr zu ihm und sprach: „Sei guten Mutes! Denn wie du meine Sache in Jerusalem bezeugt hast, so musst du auch in Rom Zeugnis ablegen!“: Apg 23,11

Auf einen Wink des Prokurators hin zu reden, antwortete Paulus: „Da ich weiß, dass du seit vielen Jahren Richter über dieses Volk bist, verteidige ich meine Sache mit Zuversicht: Apg 24,10

Du kannst dich davon überzeugen, dass es nicht mehr als zwölf Tage sind, seitdem ich nach Jerusalem hinaufgestiegen bin um anzubeten.“: Apg 24,11

Als nun Festus die Provinz betreten hatte, ging er nach drei Tagen von Cäsarea nach Jerusalem hinauf: Apg 25,1

Da wurden die Hohepriester und die Vornehmsten der Juden bei ihm gegen Paulus vorstellig und redeten ihm zu: Apg 25,2

und sie baten es sich als eine Gunst gegen ihn aus, dass er ihn nach Jerusalem überstelle; denn sie wollten ihm einen Hinterhalt legen, um ihn unterwegs umzubringen: Apg 25,3

Als Paulus erschienen war, umringten ihn die von Jerusalem herabgekommenen Juden und brachten viele schwere Beschuldigungen vor, die sie nicht beweisen konnten: Apg 25,7

Festus aber, der den Juden einen Gefallen tun wollte, erwiderte dem Paulus: „Bist du damit einverstanden, nach Jerusalem hinaufzuziehen und dich dort wegen dieser Dinge von mir richten zu lassen?“: Apg 25,9

Nach Ablauf einiger Tage kamen der König Agrippa und Berenike nach Cäsarea, um Festus ihre Aufwartung zu machen: Apg 25,13

Als sie etliche Tage dort verbracht hatten, trug Festus dem König den Fall des Paulus vor und sagte: „Ein Mann ist von Felix als Gefangener zurückgelassen worden: Apg 25,14

seinetwegen wurden, als ich in Jerusalem war, die Hohepriester und die Ältesten der Juden vorstellig und verlangten seine Verurteilung.“: Apg 25,15

Festus zu Agrippa und Berenike: „Da ich mich auf die Untersuchung dieser Dinge nicht verstehe, fragte ich, ob er nach Jerusalem ziehen und sich dort hierüber richten lassen wolle: Apg 25,20

Weil sich Paulus jedoch darauf berief, bis zur Entscheidung des Augustus in Haft gehalten zu werden, ordnete ich an, ihn in Haft zu halten, bis ich ihn zum Kaiser sende.“: Apg 25,21

Und Festus sprach: „König Agrippa und all ihr Männer, die ihr hier bei uns seid! Da seht ihr den, um dessentwillen mich die ganze Menge der Juden - in Jerusalem und auch hier – bestürmt hat, indem sie schrien, er dürfe nicht länger leben.“: Apg 25,24

Paulus zu Agrippa: „Nun, mein Leben von Jugend auf, das ich von Anfang an unter meinem Volk und in Jerusalem führte, ist allen Juden bekannt.“: Apg 26,4

Paulus zu Agrippa: „Ich freilich meinte meinerseits, gegen den Namen Jesu, des Nazoräers, viel Feindseliges unternehmen zu müssen, was ich auch in Jerusalem getan habe. Und zwar habe ich, nachdem ich von den Hohepriestern die Vollmacht erhalten hatte, viele von den Heiligen in Gefängnisse einsperren lassen; und wenn sie umgebracht werden sollten, stimmte ich dafür.“: Apg 26,10

Paulus zu Agrippa: „Seither, König Agrippa, bin ich der himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam geworden, sondern habe zuerst den Menschen in Damaskus und in Jerusalem, dann über das ganze Land Judäa hin und den Heiden verkündigt, umzukehren und sich zu Gott hinzuwenden und Werke zu tun, die der Umkehr entsprechen.“: Apg 26,20

Es geschah aber nach drei Tagen, dass Paulus die Vornehmsten der Juden zusammenrufen ließ. Als sie zusammengekommen waren, sagte er zu ihnen: „Brüder, obwohl ich nichts gegen das Volk oder die väterlichen Bräuche getan habe, bin ich von Jerusalem aus in die Hände der Römer ausgeliefert worden.“: Apg 28,17


jetziges / irdisches Jerusalem


Es steht doch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin und einen von der Freien: Gal 4,22

Jedoch der von der Sklavin ist auf fleischliche Weise gezeugt worden, der aber von der Freien aufgrund einer Verheißung: Gal 4,23

was allegorisch gesagt ist: Diese sind nämlich zwei Bünde, der eine vom Berg Sinai, der zur Sklaverei gebiert, der als solcher Hagar ist: Gal 4,24

Das Wort „Hagar“ aber ist der Berg Sinai in Arabien. Er entspricht dem jetzigen Jerusalem, denn es leistet zusammen mit seinen Kindern Sklavendienst: Gal 4,25


oberes / himmlisches Jerusalem


Das obere Jerusalem aber ist frei, als solche ist es die Mutter der Christen: Gal 4,26


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