Stichwortregister / Konkordanz


Stichwortregister / Konkordanz F

Stichwortregister / Konkordanz Fleisch

Fleisch



[1] Muskel- und Fettgewebe

[2] der menschliche Körper

[3] die sündige und dem Irdischen verhaftete menschliche Natur

[4] weiche, essbare Teile von Früchten



körperliches Fleisch


Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern anders ist das der Menschen, anders das Fleisch des Viehs, anders das Fleisch der Vögel, anders das der Fische: 1 Kor 15,39

Immer werden Paulus und seine Mitarbeiter, die Lebenden, um Jesu willen in den Tod übergeben, damit auch das Leben Jesu an ihrem sterblichen Fleisch offenbar werde: 2 Kor 4,11

Die Christen sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesprochen hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“: 2 Kor 6,16

Darum „zieht aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab“, spricht der Herr; „und rührt nichts Unreines an, so werde ich euch annehmen und werde euch zum Vater sein: 2 Kor 6,17

und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein“, spricht der Herr, der Allherrscher: 2 Kor 6,18

Weil die Christen, die Geliebten, nun diese Verheißungen haben, sollen sie sich von jeglicher Befleckung des Fleisches und Geistes reinigen und die Heiligung in der Furcht Gottes vollenden: 2 Kor 7,1

Auch als Paulus nach Makedonien gekommen war, fand sein Fleisch keine Ruhe, sondern er war in jeder Hinsicht bedrängt: von außen bedrängten ihn Kämpfe, von innen Ängste: 2 Kor 7,5

Deshalb, damit er sich nicht überhebt, wurde Paulus ein Dorn ins Fleisch gegeben, ein Satansengel, dass er ihn mit Fäusten schlage, damit er sich nicht überhebe: 2 Kor 12,7

Ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe. Ich bin mit Christus zusammen gekreuzigt: Gal 2,19

So lebe nicht mehr ich, vielmehr lebt in mir Christus. Was ich jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich dahingegeben hat: Gal 2,20

Die Nacht ist vorgerückt, aber der Tag ist gekommen. Die Christen sollen also ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts: Röm 13,12

Wie am Tage sollen die Christen anständig wandeln, nicht mit Ess- und Trinkgelagen, nicht mit sexuellen Ausschweifungen und Orgien, nicht mit Streit und Eifersucht: Röm 13,13

Sie sollen vielmehr den Herrn Jesus Christus anziehen und nicht Sorge für das Fleisch tragen zur Befriedigung der Begierden: Röm 13,14

Wenn Paulus das Leben im Fleisch bestimmt ist, bedeutet dies für ihn weitere Frucht der Arbeit. Insofern weiß er nicht, was er bevorzugen soll: Phil 1,22

Es zieht ihn zu beidem: Er hat Sehnsucht danach zu verscheiden und bei Christus zu sein; das wäre das Allerbeste: Phil 1,23

Aber um der philippischen Christen willen ist es nötiger, dass er im Fleisch ausharrt: Phil 1,24


Fleisch und Blut


Dies aber sagt Paulus zu den korinthischen Gemeindegliedern: Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben, und die Vergänglichkeit erbt nicht die Unvergänglichkeit: 1 Kor 15,50

Als es aber dem gefiel, der Paulus von seiner Mutter Leib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hatte: Gal 1,15

ihm seinen Sohn zu offenbaren, damit er diesen unter den Heiden verkündige, da beriet Paulus sich nicht sogleich mit Fleisch und Blut: Gal 1,16

zog auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor ihm Apostel waren, sondern begab sich nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück: Gal 1,17


dem Fleische nach


Jesus Christus wurde aus dem Samen Davids dem Fleische nach geboren: Röm 1,3

Was soll Paulus nun sagen, hat Abraham, der Urvater von ihm und den Juden dem Fleische nach, gefunden?: Röm 4,1

Paulus wünschte Fluch zu sein - ja er selbst! - fern von Christus anstelle seiner Geschwister, seiner Stammesgenossen nach dem Fleisch: Röm 9,3

die doch Israeliten sind, denen die Sohnschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen: Röm 9,4

denen die Väter gehören und von denen Christus dem Fleische nach stammt: Röm 9,5


fleischernes Herz


Es ist offenkundig, dass die korinthischen Gemeindeglieder ein Brief Christi sind, besorgt von Paulus, Timotheus (und Silvanus?), geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf Tafeln, die fleischerne Herzen sind: 2 Kor 3,3


Weisheit/Weiser nach dem Fleisch


die korinthischen Gemeindeglieder sollen ihre Berufung ansehen: da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Herkunft: 1 Kor 1,26


fleischliche Weisheit


Der Ruhm des Paulus ist dies: das Zeugnis seines Gewissens, dass er in Aufrichtigkeit und Reinheit Gottes, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in Gottes Gnade in der Welt gelebt hat, besonders aber was die korinthischen Gemeindeglieder betrifft: 2 Kor 1,12


irdischen Wertmaßstäben verhafteter Mensch


Kein Fleisch kann sich vor Gott rühmen: 1 Kor 1,29

Paulus konnte zu den Korinthern nicht reden wie zu geisterfüllten Menschen, sondern nur wie zu fleischlich gesinnten, wie zu Unmündigen in Christus: 1 Kor 3,1

Die korinthischen Christen sind weiterhin fleischlich und leben nach Menschenweise, denn es herrschen bei ihnen Eifersucht und Streit: 1 Kor 3,3

wenn der eine sagt: „Ich gehöre zu Paulus.“, der andere aber: „Ich zu Apollos.“, dann sind die korinthischen Christen fleischliche Menschen: 1 Kor 3,4


auf fleischliche Weise


In der Zuversicht, dass er nicht nur ein tadelloser Apostel ist, sondern auch als solcher anerkannt wird, wollte Paulus zunächst zu den korinthischen Gemeindegliedern kommen, damit sie einen zweiten Gunsterweis hätten, und über sie nach Makedonien weiterreisen und wiederum von Makedonien zu ihnen kommen und sich von ihnen zur Weiterreise nach Judäa ausstatten lassen: 2 Kor 1,16

Als er dieses nun wollte, ist er da also etwa leichtfertig verfahren? Oder plant er, was er plant, auf fleischliche Weise, sodass bei ihm das „Ja, Ja“ zugleich das „Nein, Nein“ ist?: 2 Kor 1,17

Gott aber ist Zeuge, dass sein Wort an die korinthischen Gemeindeglieder nicht zugleich Ja und Nein ist: 2 Kor 1,18

Paulus bittet die korinthischen Gemeindeglieder aber, bei seiner Anwesenheit nicht kühn sein zu müssen in der Zuversicht, mit der er im Sinn hat, mutig gegenüber einigen zu sein, die meinen, dass Paulus in fleischlicher Weise wandele: 2 Kor 10,2

Denn obwohl Paulus im Fleisch wandelt, kämpft er nicht auf fleischliche Weise: 2 Kor 10,3

Weil sich viele in fleischlicher Weise rühmen, wird auch Paulus sich so rühmen: 2 Kor 11,18

Es steht doch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin und einen von der Freien: Gal 4,22

Jedoch der von der Sklavin ist auf fleischliche Weise gezeugt worden, der aber von der Freien aufgrund einer Verheißung: Gal 4,23

Die galatischen Christen, die Geschwister des Paulus, sind Isaak entsprechend Kinder der Verheißung: Gal 4,28

Doch wie damals der auf fleischliche Weise Gezeugte den auf geistliche Weise Gezeugten verfolgte, so ist es auch jetzt: Gal 4,29


Fleisch als Bezeichnung für die Person des Menschen


Menschliches redet Paulus wegen der Schwachheit des Fleisches der römischen Christen: Röm 6,19


Fleisch als Bezeichnung für Volksgenossen


Den römischen Heiden[christen] aber sagt Paulus: Insofern er nun Heidenapostel ist, preist er seinen Dienst, in der Hoffnung, sein Fleisch eifersüchtig zu machen und einige von den Juden zu retten: Röm 11,14


Fleisch als Bezeichnung für den sündigen Menschen


Wir, die wir von Natur Juden und nicht Sünder aus den Heiden sind, wissen aber, dass ein Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerecht wird, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Auch wir sind zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden aus Glauben an Christus und nicht aus Werken des Gesetzes, denn aus Werken des Gesetzes wird kein Fleisch gerecht werden: Gal 2,16

Paulus weiß, dass, was das Gesetz sagt, sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund gestopft werde und alle Welt schuldig dastehe vor Gott: Röm 3,19

Denn aufgrund von Werken des Gesetzes wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; durch das Gesetz kommt nämlich nur Erkenntnis der Sünde: Röm 3,20

Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Also nun: Ich, als ein und derselbe, diene mit der Vernunft dem Gesetz Gottes, mit dem Fleische aber dem Gesetz der Sünde: Röm 7,25


Fleisch als Bezeichnung für das Unvermögen des Menschen, das geistliche Gesetz einzuhalten


Es gibt also jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind: Röm 8,1

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich vom Gesetz der Sünde und des Todes befreit: Röm 8,2

Denn angesichts des Unvermögens des Gesetzes, worin es schwach war durch das Fleisch, sandte Gott seinen eigenen Sohn in der Gleichgestalt des Sündenfleisches, und zwar wegen der Sünde, und verdammte die Sünde im Fleisch: Röm 8,3


Sündenfleisch


Angesichts des Unvermögens des Gesetzes, worin es schwach war durch das Fleisch, sandte Gott seinen eigenen Sohn in der Gleichgestalt des Sündenfleisches, und zwar wegen der Sünde, und verdammte die Sünde im Fleisch: Röm 8,3


der Mensch ist fleischlich


Die Christen wissen ja, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, verkauft unter die Sünde: Röm 7,14


Fleisch als Bezeichnung für einen Unzucht treibenden Menschen


Die korinthischen Gemeindeglieder sollen den, der die Frau seines Vaters hat, dem Satan übergeben - zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn: 1 Kor 5,5


Fleisch als Bezeichnung für ein nicht geistgeprägtes Leben


Die galatischen Christen, die Geschwister, sind zur Freiheit berufen. Nur sollen sie die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch werden lassen, sondern einander durch die Liebe dienen: Gal 5,13

Die Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt: Gal 5,24

Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten: Gal 6,8

Als die Christen im Fleisch waren, da wirkten die durch das Gesetz hervorgerufenen Leidenschaften der Sünden in ihren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen: Röm 7,5

Angesichts des Unvermögens des Gesetzes, worin es schwach war durch das Fleisch, sandte Gott seinen eigenen Sohn in der Gleichgestalt des Sündenfleisches, und zwar wegen der Sünde, und verdammte die Sünde im Fleisch: Röm 8,3

damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt werde in uns, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist: Röm 8,4

Denn die, die nach dem Fleische sind, trachten nach dem, was des Fleisches ist, die aber nach dem Geiste sind, nach dem, was des Geistes ist: Röm 8,5

Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, aber das Trachten des Geistes Leben und Friede: Röm 8,6

Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott, denn dem Gesetz Gottes gehorcht es nicht, und kann es auch nicht: Röm 8,7

Die aber im Fleische sind, können Gott nicht gefallen: Röm 8,8

Die (römischen) Christen aber sind nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn Gottes Geist in ihnen wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, ist dieser nicht sein: Röm 8,9

Wenn aber Christus in den (römischen) Christen ist, dann ist zwar der Leib wegen der Sünde tot, der Geist aber wegen der Gerechtigkeit Leben: Röm 8,10

Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in den (römischen) Christen wohnt, dann wird der, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch deren sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in ihnen wohnt: Röm 8,11

Also nun, Geschwister, sind die Christen dem Fleisch nicht mehr schuldig, nach dem Fleisch zu leben: Röm 8,12

Denn wenn die römischen Christen nach dem Fleisch leben, müssen sie sterben; wenn sie aber dem Geist folgen und die Handlungen des Leibes töten, werden sie leben: Röm 8,13


Fleisch als dem Geist entgegengesetzte Triebkraft des Handelns


Paulus aber sagt dies: Die galatischen Christen sollen im Geist wandeln und sie werden das Begehren des Fleisches nicht ausführen: Gal 5,16

Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist gegen das Fleisch; denn sie liegen miteinander im Streit, sodass die galatischen Christen nicht das tun, was sie eigentlich wollen: Gal 5,17

Wenn sie sich vom Geist leiten lassen, sind sie nicht unter dem Gesetz: Gal 5,18

Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifer, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Trunkenheit und Schwelgereien und dergleichen: Gal 5,19

Die Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt: Gal 5,24


ein Fleisch sein


Wissen die korinthischen Gemeindeglieder nicht: Wer der Hure anhängt, ist ein Leib mit ihr?! Denn „es werden“, heißt es, „die zwei ein Fleisch sein.“ Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm: 1 Kor 6,16


Bedrängnis für das Fleisch


Wenn jemand von einer Frau gelöst ist, aber doch heiratet, sündigt er nicht; und wenn die Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht. Doch werden solche in Bedrängnis für das Fleisch kommen; Paulus aber möchte die korinthischen Gemeindeglieder schonen: 1 Kor 7,28


Essen von Götzenopferfleisch


Die korinthischen Christen sollen das Israel nach dem Fleisch ansehen. Sind nicht die, welche die Opfer essen, Genossen des Altars?: 1 Kor 10,18

Was will Paulus nun damit sagen? Dass Götzenopferfleisch etwas sei, oder dass ein Götze etwas sei?: 1 Kor 10,19

Nein, sondern dass die korinthischen Gemeindeglieder, was sie opfern, Dämonen und nicht Gott opfern. Paulus will aber nicht, dass die korinthischen Gemeindeglieder Genossen der Dämonen werden: 1 Kor 10,20

Wenn die korinthischen Gemeindeglieder einer von den Ungläubigen einlädt und die korinthischen Gemeindeglieder hingehen wollen, so können sie alles essen, was ihnen vorgesetzt wird, ohne wegen des Gewissens Nachforschungen anzustellen: 1 Kor 10,27

Wenn aber jemand zu ihnen sagt: „Das ist Opferfleisch“, dann sollen sie nicht davon essen, mit Rücksicht auf den, der den Hinweis gab, und auf das Gewissen des Anderen: 1 Kor 10,28


Fleisch essen


Wenn Speise meinem Bruder [und meiner Schwester] zum Anstoß wird, will ich nicht mehr Fleisch essen bis in Ewigkeit, damit ich meinem Bruder [und meiner Schwester] keinen Anstoß gebe: 1 Kor 8,13

Es ist gut, kein Fleisch zu essen und auch keinen Wein zu trinken und überhaupt nichts, woran dein Bruder (oder: deine Schwester) Anstoß nimmt: Röm 14,21


fleischliche Waffe


Die Waffen des Kampfes des Paulus sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Bollwerken: Er zerstört damit Vernünfteleien und alles Hochragende, das sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nimmt alles Denken gefangen in den Gehorsam gegen Christus: 2 Kor 10,4


das Fleisch der Vorhaut des Gliedes und der Gesetzesbefolgung


Dies allein will Paulus von den galatischen Christen erfahren: Haben sie aufgrund der Werke des Gesetzes den Geist empfangen oder aufgrund des Hörens der Glaubenspredigt?: Gal 3,2

Sind die galatischen Christen dermaßen unverständig? Im Geist haben sie begonnen – wollen sie jetzt im Fleisch vollenden?: Gal 3,3

Die galatischen Christen, die Geschwister, sind zur Freiheit berufen. Nur sollen sie die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch werden lassen, sondern einander durch die Liebe dienen: Gal 5,13

Die im Fleisch einen guten Eindruck machen wollen, die nötigen die galatischen Christen zur Beschneidung, nur damit sie nicht wegen des Kreuzes Christi verfolgt werden: Gal 6,12

Denn nicht einmal diejenigen, welche sich beschneiden lassen, halten selber das Gesetz, sondern sie wollen, dass sich die galatischen Christen beschneiden lassen, damit sie sich mit deren Fleisch rühmen: Gal 6,13

Die philippischen Christen sollen sich vor den Hunden hüten, vor den schlechten Arbeitern, vor der Verschneidung: Phil 3,2

Denn die Beschneidung, das sind die Christen, die sie im Geiste Gottes dienen und sich in Christus Jesus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen: Phil 3,3

– obgleich Paulus auch auf Fleisch Vertrauen setzen könnte: Phil 3,4

Wenn jemand anderes meint, auf Fleisch vertrauen zu können – Paulus könnte es noch mehr: Phil 3,4

beschnitten am achten Tag, vom Volk Israel, vom Stamm Benjamin, Hebräer von Hebräern; dem Gesetz nach ein Pharisäer: Phil 3,5

dem Eifer nach ein Verfolger der Kirche; der Gerechtigkeit nach, die im Gesetz ist, untadelig geworden: 3,6


im / nach dem Fleisch


Paulus bittet die korinthischen Gemeindeglieder aber, bei seiner Anwesenheit nicht kühn sein zu müssen in der Zuversicht, mit der er im Sinn hat, mutig gegenüber einigen zu sein, die meinen, dass Paulus in fleischlicher Weise wandele: 2 Kor 10,2

Denn obwohl Paulus im Fleisch wandelt, kämpft er nicht auf fleischliche Weise: 2 Kor 10,3

Ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe. Ich bin mit Christus zusammen gekreuzigt: Gal 2,19

So lebe nicht mehr ich, vielmehr lebt in mir Christus. Was ich jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich dahingegeben hat: Gal 2,20

Dies allein will Paulus von den galatischen Christen erfahren: Haben sie aufgrund der Werke des Gesetzes den Geist empfangen oder aufgrund des Hörens der Glaubenspredigt?: Gal 3,2

Sind die galatischen Christen dermaßen unverständig? Im Geist haben sie begonnen – wollen sie jetzt im Fleisch vollenden?: Gal 3,3

Die im Fleisch einen guten Eindruck machen wollen, die nötigen die galatischen Christen zur Beschneidung, nur damit sie nicht wegen des Kreuzes Christi verfolgt werden: Gal 6,12

Als die Christen im Fleisch waren, da wirkten die durch das Gesetz hervorgerufenen Leidenschaften der Sünden in ihren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen: Röm 7,5

Angesichts des Unvermögens des Gesetzes, worin es schwach war durch das Fleisch, sandte Gott seinen eigenen Sohn in der Gleichgestalt des Sündenfleisches, und zwar wegen der Sünde, und verdammte die Sünde im Fleisch: Röm 8,3

damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt werde in uns, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist: Röm 8,4

Die, die nach dem Fleische sind, trachten nach dem, was des Fleisches ist, die aber nach dem Geiste sind, nach dem, was des Geistes ist: Röm 8,5

Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, aber das Trachten des Geistes Leben und Friede: Röm 8,6

Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott, denn dem Gesetz Gottes gehorcht es nicht, und kann es auch nicht: Röm 8,7

Die aber im Fleische sind, können Gott nicht gefallen: Röm 8,8

Die (römischen) Christen sind nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn Gottes Geist in ihnen wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, ist dieser nicht sein: Röm 8,9

Also nun, Geschwister, sind die Christen dem Fleisch nicht mehr schuldig, nach dem Fleisch zu leben: Röm 8,12

Denn wenn die römischen Christen nach dem Fleisch leben, müssen sie sterben; wenn sie aber dem Geist folgen und die Handlungen des Leibes töten, werden sie leben: Röm 8,13

Vielleicht ist Onesimus ja deswegen eine Zeit lang von Philemon getrennt geworden, damit Philemon den Onesimus für immer erhält - nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten Bruder. Der ist Onesimus ganz besonders für Paulus, um wie viel mehr aber für Philemon sowohl im Fleisch als auch im Herrn: Phlm 16


fleischliche (= materielle) Güter


Makedonien und Achaia hatten beschlossen, einen gewissen Solidaritätsbeitrag für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem zu leisten: Röm 15,26

Sie hatten es nämlich beschlossen und sind es ihnen auch schuldig. Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil bekommen haben, dann sind sie auch verpflichtet, ihnen mit fleischlichen Gütern zu dienen: Röm 15,27