Stichwortregister / Konkordanz


Stichwortregister / Konkordanz M

Stichwortregister / Konkordanz Mahlzeit

Mahlzeit



[1] der Vorgang des (gemeinschaftlichen) Essens

[2] die vorbereiteten oder zusammengestellten Speisen



gemeinsame Mahlzeit


Paulus schrieb den korinthischen Gemeindegliedern, dass sie nichts zu schaffen haben sollen mit einem Menschen, der sich „Bruder“ oder „Schwester“ nennt und dennoch Unzucht treibt oder habgierig ist oder Götzen dient oder lästert oder säuft oder raubt; mit einem solchen sollen sie nicht gemeinsam essen: 1 Kor 5,11

Die korinthischen Gemeindeglieder sollen auch keine Götzendiener werden, wie einige von den Vorfahren, wie geschrieben steht: „Es setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um zu tanzen.“: 1 Kor 10,7

Wenn die korinthischen Gemeindeglieder einer von den Ungläubigen einlädt und die korinthischen Gemeindeglieder hingehen wollen, so können sie alles essen, was ihnen vorgesetzt wird, ohne wegen des Gewissens Nachforschungen anzustellen: 1 Kor 10,27

Wenn aber jemand zu ihnen sagt: „Das ist Opferfleisch“, dann sollen sie nicht davon essen, mit Rücksicht auf den, der den Hinweis gab, und auf das Gewissen: 1 Kor 10,28

Wenn die korinthischen Gemeindeglieder nun an einem Ort zusammenkommen, so ist es nicht möglich, das Herrenmahl zu essen: 1 Kor 11,20

Denn ein jeder nimmt beim Essen das eigene Mahl vorweg, und der eine hungert und der andere ist betrunken: 1 Kor 11,21

Bevor einige Leute von Jakobus eintrafen, pflegte Kephas mit den Heidenchristen zu essen. Als sie aber eingetroffen waren, verstellte er sich und sonderte sich ab, weil er sich vor denen aus der Beschneidung fürchtete: Gal 2,12


Als nun Petrus nach Jerusalem hinaufkam, machten die aus der Beschneidung ihm Vorwürfe und sprachen: „Du bist bei unbeschnittenen Männern eingekehrt und hast mit ihnen zusammen gegessen!“: Apg 11,3


fehlende Gemeinschaft beim Mahl


Wenn die korinthischen Gemeindeglieder an einem Ort zusammenkommen, so ist es nicht möglich, das Herrenmahl zu essen: 1 Kor 11,20

Denn ein jeder nimmt beim Essen das eigene Mahl vorweg, und der eine hungert und der andere ist betrunken: 1 Kor 11,21

Haben die korinthischen Gemeindeglieder denn keine Häuser zum Essen und Trinken? Oder verachten sie die Gemeinde Gottes und beschämen die, die nichts haben? Was soll Paulus ihnen sagen? Soll er sie loben? Hierin lobt er sie nicht: 1 Kor 11,22


Abendmahl Jesu


Denn Paulus hat vom Herrn empfangen, was er auch den korinthischen Gemeindegliedern überliefert hat: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach’s und sprach: „Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!“: 1 Kor 11,24

Desgleichen nahm er auch den Becher nach dem Mahl und sprach: „Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!“: 1 Kor 11,25


gemeinsame Mahlzeit mit Jesus nach dessen Auferstehung


Petrus sprach: "Und wir sind Zeugen von allem, was Jesus von Nazareth im Land der Juden und in Jerusalem getan hat. Den haben sie auch umgebracht, indem sie ihn an ein Holz hängten: Apg 10,39

Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen: Apg 10,40

nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott vorherbestimmten Zeugen, uns, die wir mit ihm nach seiner Auferstehung von den Toten gegessen und getrunken haben.": Apg 10,41


Herrenmahl / eucharistisches Mahl


Denn Paulus hat vom Herrn empfangen, was er auch den korinthischen Gemeindegliedern überliefert hat: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach’s und sprach: „Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!“: 1 Kor 11,24

Desgleichen nahm er auch den Becher nach dem Mahl und sprach: „Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!“: 1 Kor 11,25

Denn sooft die Christen von diesem Brot essen und aus dem Becher trinken, verkündigen sie den Tod des Herrn, bis er kommt: 1 Kor 11,26

Wer nun unwürdig von dem Brot isst oder aus dem Becher des Herrn trinkt, wird schuldig am Leib und Blut des Herrn: 1 Kor 11,27

Der Mensch prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher: 1 Kor 11,28

Denn wer isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst zum Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet: 1 Kor 11,29

Also, wenn die korinthischen Gemeindeglieder, Paulus‘ Geschwister, zum Essen zusammenkommen, sollen sie aufeinander warten: 1 Kor 11,33

Hat jemand Hunger, so esse er daheim, damit sie nicht zum Gericht zusammenkommen. Das Übrige aber wird Paulus anordnen, sobald er nach Korinth kommt: 1 Kor 11,34

Und Paulus stieg wieder hinauf, brach das Brot und aß; und er redete noch lange bis zum Morgengrauen, dann ging er fort: Apg 20,11

Nachdem Paulus dies gesagt und Brot genommen hatte, dankte er Gott vor aller Augen, brach es und begann zu essen: Apg 27,35

Da fassten alle neuen Mut und nahmen ebenfalls Speise zu sich: Apg 27,36


Kultmahl


Die korinthischen Gemeindeglieder sollen keine Götzendiener werden, wie einige von den Vorfahren, wie geschrieben steht: „Es setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um zu tanzen.“: 1 Kor 10,7


Essen und Trinken zur Ehre Gottes


Ob die korinthischen Gemeindeglieder also essen oder trinken oder sonst was tun, sie sollen alles zur Ehre Gottes tun: 1 Kor 10,31


Essen und Trinken im Sinne des Lebensgenusses


Wenn Paulus nur auf Menschenweise in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft hat, was nützt es ihm? Wenn Tote nicht auferweckt werden, dann lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir: 1 Kor 15,32


auffressen (im übertragenen Sinn)


Die korinthischen Gemeindeglieder ertragen es ja, wenn sie jemand knechtet, wenn sie jemand auffrisst, wenn sie jemand auf seine Seite zieht, wenn sich jemand brüstet, wenn sie jemand ins Gesicht schlägt: 2 Kor 11,20