Auslegung und Bibliographie zur Bibel


Der Brief des Paulus an die Philipper

Phil 4,2-3

Studieren Sie die Bibel! Hier finden Sie einen Einstieg in die wissenschaftliche Auslegung von Bibeltexten mit Literaturangaben.

Wenn Sie diese Bibliographie zum ersten Mal nutzen, lesen Sie bitte die Hinweise zum Gebrauch.

Jede Seite enthält eine Übersetzung des jeweiligen Bibeltextes, sowie Beobachtungen (Vorbereitung der Auslegung), Hinweise zu weiterführender Literatur und eine abschließende Literaturübersicht.

Phil 4,2-3



Übersetzung


Phil 4,2-3:2 Euodia ermahne ich und Syntyche ermahne ich, eines Sinnes im Herrn zu sein. 3 Ja, ich bitte auch dich, bewährter Genosse, nimm dich der beiden an, die mit mir im Evangelium gekämpft haben, zusammen mit Klemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens [stehen].



( Nach oben ) ( Literaturübersicht )

V. 2


Beobachtungen: Nach der Auseinandersetzung mit den Irrlehrern 3,2-4,1 folgt nun der Ermahnungen enthaltende Abschnitt 4,2-9. Zu diesem Abschnitt hat die Ermahnung, (angesichts der Bedrohung durch Irrlehrer) im Glauben fest zu stehen, übergeleitet. Die V. 2-3 enthalten Ermahnungen an einzelne Personen, deren Hintergrund ein Streit zwischen zwei Frauen ist.


Die erstgenannte streitende Frau ist Euodia (oder: Evodia), die im NT nur hier auftaucht. Der Name „Euodia“ bedeutet „Wohlgeruch“.


Auch die zweitgenannte streitende Frau, Syntyche, taucht im NT nur hier auf. Der Name „Syntyche“ bedeutet „(glückliches) Ereignis“, „Glück“.


Paulus ermahnt beide Frauen gleichermaßen, keine der beide mehr oder weniger als die andere. Die Gleichheit der Ermahnung wird durch jeweils gleiche Wortwahl und –stellung erreicht. Beiden Frauen kommt die gleiche Verantwortung bei der Streitbeilegung zu, womit ausgeschlossen ist, dass die Schuld von einer der beiden Frauen der Widersacherin zugeschoben und infolgedessen von deren Initiative die Versöhnung abhängig gemacht wird.


Wie es zu dem Streit gekommen ist und worum gestritten wird, lässt sich nicht erschließen. Nicht der Streit an sich steht im Mittelpunkt, sondern die Beilegung des Streites. Diese wird angemahnt, ohne dass hier der Streit an sich analysiert wird. Ob Paulus den Streit an anderer Stelle analysiert hat oder ob er kein Interesse an dem Streitfall an sich hat, bleibt offen.

Auch der Weg zur Versöhnung wird nicht weiter skizziert. Die Frauen werden beide gleichermaßen zur Beilegung des Konfliktes aufgefordert und müssen – sofern Paulus nicht in einem anderen Schreiben die Schritte auf dem Weg zur Versöhnung beschrieben hat – eigenverantwortlich Schritte zur Versöhnung unternehmen. Paulus gibt nur das Ziel vor: Die Frauen sollen eines Sinnes sein.

Die geforderte Einträchtigkeit ist nicht rein weltlich zu verstehen, sondern soll „im Herrn“ erfolgen. Die Formulierung „im Herrn“ – mit dem „Herrn“ kann Gott oder Jesus Christus gemeint sein - macht deutlich, dass die beiden Frauen Christinnen sind und dementsprechend ihr Leben in der heilsamen Wirkkraft und –macht Gottes bzw. Jesu Christi erfolgt. Weil „in Christus“ ein ganz bestimmter Lebenswandel gefordert ist, kann Paulus die beiden Frauen, die diesen Lebenswandel zumindest im Hinblick auf die fehlende Eintracht nicht zu befolgen scheinen, zur Besinnung ermahnen. Hinter der Ermahnung, eines Sinnes zu sein, scheint die Vorstellung zu stehen, dass die ganze Christenheit den Leib Christi bildet, wobei jeder Christ ein Glied des Leibes darstellt. Dabei sollte jedes Glied an dem Ergehen eines anderen Gliedes Anteil nehmen, also mitleiden oder sich mitfreuen (vgl. 1 Kor 12,12-26). Die geforderte Eintracht umfasst also vermutlich sowohl die gleiche Lebenshaltung und die gleichen Verhaltensweisen – hier konkret Friedfertigkeit - als auch die Anteilnahme am Ergehen des anderen.


Weiterführende Literatur: Eine Auslegung von 4,1-9 bietet M. Müller 1997, 143-147.


D. Ezell 1980, 373-381 deutet Phil 4 sowohl unter intellektuellen als auch unter das christliche Leben betreffenden Gesichtspunkten, arbeitet den ursprünglichen Zusammenhang (chronologisch, geographisch, historisch, kulturell, sozial und theologisch) heraus, um eine allzu subjektive Herangehensweise zu vermeiden, und versucht bei der Beschäftigung mit dem einzelnen Kapitel der Bedeutung des gesamten Philipperbriefs ausreichend Beachtung zu schenken.


Zur Rhetorik von 4,1-20 siehe A. H. Snyman 1993, 325-337.

A. H. Snyman 2007, 224-243 analysiert 4,1-9 von einer rhetorischen Perspektive aus, die sich von dem von anderen Auslegern gewählten Ansatz unterscheide. Statt den Textabschnitt anhand von Kategorien antiker Rhetorik zu analysieren, wählt A. H. Snyman einen textzentrierten Ansatz. Ergebnis: Die rhetorische Strategie des Apostels solle die Philipper dazu bewegen, das Evangelium zu leben.


S. C. Agouridis 1980, 77-85 befasst sich mit der Bedeutung der Frauen im Philipperbrief.


Zur religiösen Rolle der Frauen in Philippi siehe V. Abrahamsen 1995.


Alternativ zur Auffassung, die Namen Euodia, Syntyche, Syzygos und Klemens bezeichneten in Phil 4,2-3 historische Personen, geht P. Carls 1995, 117-141 davon aus, dass diese Namen zu den Motiven des Briefes gehörten und nach einer Eigenredaktion durch Paulus als paränetische Allegorien zu interpretieren seien.


Wenn es in einer Ortsgemeinde zu einer Auseinandersetzung kommt, dann sollten die streitenden Gemeindeglieder darin übereinstimmen, im „Herrn“ vereint zu sein. Dies sei gemäß D. M. Allen 2010, 533-538 der einzige Punkt, bezüglich dessen Paulus Übereinstimmung fordert. Es gehe also weniger um die „richtige“ Sichtweise auf einen bestimmten Sachverhalt – sei er katechetischer oder dogmatischer Art - als vielmehr um den „gemeinsamen Sinn“, um die Einheit.


( Nach oben ) ( Literaturübersicht )

V. 3


Beobachtungen: Das „ja“ („nai“) hat betonende Funktion, d. h. die folgende Aussage wird unterstrichen.


Paulus scheint davon auszugehen, dass die beiden streitenden Frauen bei ihren Versöhnungsbemühungen Unterstützung benötigen. Nun nennt Paulus den heiligen Geist nicht als Beistand, auch nicht Gott oder Jesus Christus. Dass von diesen Beistand kommt, ist nicht ausgeschlossen, ist hier jedoch nicht Thema. Vielmehr geht es um Beistand aus dem Kreis der Adressaten. Die für den Beistand ausgewählte Person soll sich der beiden annehmen, wobei nicht weiter erklärt wird, wie dies geschehen soll. Am ehesten ist an Beschwichtigung und an Vermittlung zu denken, die letztendlich zur Versöhnung führen soll.


Weil es sich bei „Euodia“ und „Syntyche“ um Namen handelt, ist zunächst anzunehmen, dass der Mann, der um den Beistand bei der Versöhnung gebeten wird, „Syzygos“ heißt. Gegen die Annahme, dass „Syzygos“ ein Eigenname ist, sprechen jedoch im Wesentlichen zwei Argumente: Zum einen gibt es keine weiteren Belege für diesen Namen, auch außerhalb der Bibel nicht, zum anderen kann „Syzygos“ mit „Gefährte“ oder „Genosse“ übersetzt werden. Genau genommen ist ein „syzygos“ eine Person, die mit (mindestens) einer anderen unter das gleiche Joch gespannt ist (syn = mit; zygos/zygon = Joch). Dass „syzygos“ hier mit „Gefährte“ oder „Genosse“ zu übersetzen und nicht als Name zu verstehen ist, legt auch das vorausgehende Adjektiv „gnêsios“ nahe, das „echt“ oder „wahrhaftig“ bedeutet. Der angesprochene Gefährte des Paulus hätte sich demnach als echter/wahrhaftiger Gefährte gezeigt, wäre bewährt. Worin er sich bewährt hat, wird zwar nicht gesagt, aber es ist wahrscheinlich, dass an die Verkündigung des Evangeliums gedacht ist, bei der er wohl der Gefährte des Apostels Paulus war. Nun wirft die Möglichkeit, dass Paulus einen bewährten Gefährten anredet, die Frage auf, wer dieser nicht namentlich genannte bewährte Gefährte sein soll. Bei der direkten Anrede eines Mannes wäre zu erwarten, dass der Mann namentlich angeredet wird. Wieso sollte Paulus auf die Nennung des Namens verzichten? Setzt er etwa voraus, dass die Adressaten sofort wissen, wer gemeint ist, und dass der Angeredete sich auch angeredet fühlt? Im Philipperbrief wird der Gefährte auf jeden Fall nirgends sonst erwähnt. Wenn allen klar sein soll, wer dieser Gefährte ist, so muss es sich um einen besonderen Vertrauten des Paulus handeln. Doch wer soll dieser Vertraute sein? Timotheus kommt nicht in Frage, denn dieser befindet sich bei der Abfassung des Briefes noch fern von den Philippern bei Paulus und erscheint als Mitverfasser des Briefes (vgl. 1,1). Sämtliche anderen Identifikationen sind reine Spekulation. Dies gilt insbesondere auch für die Annahme, dass „syzygos“ hier im Sinne (eines Lebensgefährten oder) einer Lebensgefährtin, also als („Ehemann“ oder) „Ehefrau“ zu verstehen ist, zumal diese die Tatsache missachtet, dass Paulus wohl unverheiratet ist (vgl. 1 Kor 7,7.32-34; 9,5). Das Vorhandensein des Adjektivs „gnêsios“ schließt nicht aus, dass es sich bei „Syzygos“ um einen Namen handelt, denn es kann auch vor einem solchen stehen. Dann muss allerdings die Bedeutung des Namens in den Vordergrund gerückt sein. Die Anrede „wahrhaftiger/bewährter Syzygos“ würde Syzygos als wahrhaftigen/bewährten Gefährten/Genossen erscheinen lassen.


Wieso redet Paulus urplötzlich eine einzelne Person an, obwohl der Brief an „alle Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind, samt Aufsehern und Dienern“ (vgl. 1,1) gerichtet und entsprechend formuliert ist? Ist „Syzygos“ bzw. der Gefährte eine dermaßen herausragende Persönlichkeit? Ist er vielleicht derjenige, der den Brief der versammelten Gemeinde vorliest? Oder liegt ein Hinweis darauf vor, dass 4,2 ursprünglich einem anderen Brief als 1,1-4,1 angehörte und der sogenannte Philipperbrief in Wirklichkeit eine Sammlung von nachträglich zusammengefügten Fragmenten verschiedener Briefe ist? Dann wäre das Brieffragment, dem 4,2 angehört, möglicherweise Bestandteil eines an nur bestimmte Gemeindeglieder oder gar nur an ein Gemeindeglied, nämlich „Syzygos“ bzw. den bewährten Gefährten, gerichteten Briefes gewesen.


Wieso bittet Paulus gerade „Syzygos“ darum, sich der beiden Frauen anzunehmen? Die Tatsache, dass er ein wahrhaftiger/bewährter Gefährte/Genosse (des Paulus) ist, besagt ja noch nicht, dass er gut vermitteln kann und ein ausgleichendes und einfühlsames Wesen hat. Oder ist ausgesagt, dass „Syzygos“ auch den Frauen ein wahrhaftiger/bewährter Gefährte/Genosse sein kann, und zwar bei der Beilegung des Konfliktes?


Euodia und Syntyche haben – als das Verhältnis noch nicht zerrüttet war – zusammen mit Paulus, Klemens und Paulus‘ anderen Mitarbeitern im Evangelium gekämpft, weshalb sie ihm wohl besonders am Herzen liegen. „Im Evangelium“ ist wohl so zu verstehen, dass der Einsatz dem Evangelium selbst galt. Dieser Einsatz dürfte aber nicht nur auf die Verkündigung des Evangeliums beschränkt gewesen sein, sondern auch der Festigung des Glaubens an das Evangelium gedient haben. Möglicherweise haben die Frauen innerhalb der Gemeinde in Philippi eine besondere Stellung inne, vielleicht sind sie sogar jeweils Haupt einer Hausgemeinde. Dann würden die Gemeindeversammlungen in ihrem Haus stattfinden. Ein Streit hätte dann eine ernsthafte Beeinträchtigung der Einheit der Gesamtheit der philippischen Gemeindeglieder zur Folge. Zum Kampf „im Evangelium“ kann zusätzlich zur Verbreitung und Festigung des Glaubens an das Evangelium auch der rechte, dem Evangelium entsprechende Lebenswandel gehören, der als Kampf gegen Anfechtungen im Glauben durch Irrlehrer und Andersgläubige erschiene.


Klemens erscheint im NT nur hier, weshalb sich über ihn nichts weiter aussagen lässt, als dass er zu den „im Evangelium“ kämpfenden Personen gehörte und ein Mitarbeiter des Paulus war. Die übrigen Mitarbeiter bleiben anonym und ohne weitere Charakterisierung, so dass jeder Versuch einer Identifizierung mit im NT namentlich genannten Personen Spekulation bleiben muss. Erschwerend kommt hinzu, dass fraglich ist, ob diese übrigen Mitarbeiter schon verstorben sind oder nicht.


Mit dem „Buch des Lebens“ ist ein Bild aufgegriffen, das schon im AT begegnet (vgl. Ex 32,32; Ps 69,29; Jes 4,3; Ez 13,9; Dan 12,1) und wie im Judentum (vgl. äth Hen 47,3; 108,3; 1QM 12,2; in Jub 30,19-23 ist von himmlischen Tafeln die Rede) so auch im NT (vgl. Lk 10,20; Hebr 12,23; Offb 3,5; 17,8; 20,12.15) geläufig ist. In diesem Buch sind diejenigen Personen verzeichnet, die „Leben“ zu erwarten haben. Paulus dürfte wohl bei dem „Leben“ an die Auferstehung von den Toten, die Rechtfertigung beim endzeitlichen Weltgericht, die Verwandlung des Leibes der Gerechtfertigten und an den Eingang in den Himmel zum ewigen Leben denken. Wie das Buch aussieht, ist nicht ausgesagt. Das griechische Wort für „Buch“ ist „biblos“. Dieses Wort bedeutet zugleich „Papyrus“. Papyrus, das aus dem Mark des Stängels der Papyrusstaude hergestellt wird, ist in der Antike ein verbreitetes Schreibmaterial und wird ähnlich dem heutigen Papier verwendet. Für längere Texte werden die erstellten, beschreibbaren Blätter zu einer Rolle zusammengefügt. Dieser Brauch lässt annehmen, dass Paulus sich das „Buch des Lebens“ als eine Papyrusrolle vorstellt, auf der die Namen derjenigen verzeichnet sind, die das Leben zu erwarten haben. Die Vorstellung mag sich an den Listen orientieren, in die die antiken Städte ihre Bürger eintragen. Dazu passt auch die Verwendung der Formulierung „Bürgerschaft in [den] Himmeln“ („politeuma en ouranois“; vgl. 3,20), wobei die Lokalisierung „in [den] Himmeln“ an eine privilegierte Stellung denken lässt, wie sie den Bürgern Roms zukommt.


Bei „deren Namen“ handelt es sich wohl um diejenigen der „übrigen Mitarbeiter“ des Paulus, wobei vermutlich der Name „Klemens“ eingeschlossen ist. Auch die Namen „Euodia“ und „Syntyche“ können trotz des Streites verzeichnet sein, denn sie haben ja „im Evangelium“ mitgekämpft.


Weiterführende Literatur: Auf die enge Verbindung von „Evangelium“ („euangelion“) und „Gemeinschaft“ („koinônia“) im Philipperbrief weist G. W. Murray 1998, 316-326 hin, der auf S. 324-325 auf 4,3 eingeht: Die Aufforderung an den „bewährten Genossen“, Euodia und Syntyche bei der Wiederherstellung der zerbrochenen Eintracht zu helfen, lege nahe, dass Paulus die Wiederherstellung des einstmaligen gemeinsamen Zeugnisses anstrebt.


F. X. Malinowski 1985, 60-64 untersucht, welche Rolle die Frauen Euodia und Syntyche bei der christlichen Gemeinschaft mit Paulus inne gehabt haben. Dabei befasst er sich insbesondere auch mit der Bedeutung des Verbs „synêthlêsan“ („sie haben mit … gekämpft“). Ergebnis: Es handele sich um in der Gemeinde bekannte Persönlichkeiten. Sie hätten Paulus beigestanden als er in Philippi Verfolgung und körperlicher Bedrohung ausgesetzt war (vgl. 1 Thess 2,2). Nicht zu erschließen sei, ob sie auch gepredigt haben, ob sie Gemeindeversammlungen geleitet und Eucharistiefeiern vorgestanden haben und ob sie prophezeien konnten. Uns sei nur bekannt, dass sie bereit waren zu leiden und Paulus finanziell zu unterstützen.



Literaturübersicht


Abrahamsen, Valerie A.; Women and Worship at Philippi: Diana/Artemis and Other Cults in the Early-Christian Era, Portland 1995

Allen, David M.; Philippians 4:2-3: “To agree or not to agree? Unity is the question”, ET 121/11 (2010), 533-538

Carls, Peter; Wer sind Syzygos, Euodia und Syntyche in Phil 4,2f?, PzB 4/2 (1995), 117-141

Ezell, Douglas; The Sufficiency of Christ. Philippians 4, RExp 77/3 (1980), 373-381

Malinowski, Francis X.; The Brave Women of Philippi, BTB 15/2 (1985), 60-64

Müller, Markus; Vom Schluß zum Ganzen: Zur Bedeutung des paulinischen Briefkorpusabschlusses (FRLANT 172), Göttingen 1997

Murray, George W.; Paul’s Corporate Witness in Philippians, BS 155/619 (1998), 316-326

Snyman, A. H.; Persuasion in Philippians 4.1-20, in: S. E. Porter et al. [eds.], Rhetoric and the New Testament (JSNT.S 90), Sheffield 1993, 325-337

Snyman, A. H.; Philippians 4:1-9 from a rhetorical perspective, VE 28/1 (2007), 224-243 (= ATh 27/2 [2007], 168-185)