Auslegung und Bibliographie zur Bibel


Galaterbrief

Der Brief des Paulus an die Galater

Gal 1,10-12

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Jede Seite enthält eine Übersetzung des jeweiligen Bibeltextes, sowie Beobachtungen (Vorbereitung der Auslegung), Hinweise zu weiterführender Literatur und eine abschließende Literaturübersicht.

Gal 1,10-12



Übersetzung


Gal 1,10-12:10 Suche ich denn jetzt Menschen zu gewinnen oder (den) Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefallen wollte, wäre ich nicht Christi Knecht. 11 Ich tue euch nämlich kund, Geschwister, dass das Evangelium, das von mir verkündigt worden ist, nicht von menschlicher Art ist; 12 denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen, noch bin ich unterrichtet worden, sondern [ich habe es] durch eine Offenbarung Jesu Christi [empfangen].



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V. 10


Beobachtungen: In den V. 10-12 macht Paulus deutlich, dass er das von ihm verkündigte Evangelium nicht von Menschen hat, sondern von Jesus Christus. Daher ist es das einzige wahre Evangelium, neben dem kein weiteres, andersartiges oder gar entgegengesetztes Evangelium existieren kann.


Paulus schließt seine Ausführungen an die Verfluchung derjenigen an, die ein entgegengesetztes Evangelium verkündigen, denn ein solches Evangelium verdiene diese Bezeichnung nicht, sondern sei eine Verdrehung des einzigen wahren Evangeliums und führe zur Verwirrung der Hörer (vgl. 1,6-9).

Dabei ist unklar, wie V. 10 inhaltlich an V. 9 anschließt. Eindeutig werden die Tätigkeiten „Menschen gewinnen“ und „Menschen gefallen“ von Paulus negativ bewertet. Gilt dies auch für „Gott gewinnen“? Eindeutig positiv ist es Christi Knecht zu sein. Wer Christi Knecht ist, versucht nicht Menschen zu gefallen. Ob er Gott gefallen will, wird zwar nicht gesagt, ist aber anzunehmen. Wenn es positiv ist, Gott gefallen zu wollen, so dürfte auch positiv sein, Gott gewinnen zu wollen. Es liegt also näher, das griechische Verb „peithô“ mit „gewinnen“ zu übersetzen als mit „überreden“. „Überreden“ ist eher etwas Negatives und basiert im Gegensatz zu „gewinnen“ weniger auf dem Vorgang des Überzeugens als auf dem Vorgang des Beschwatzens. Nun stellt sich allerdings die Frage, warum es negativ sein sollte, Menschen für das Evangelium gewinnen zu wollen. Die Antwort dürfte lauten: Es ist nicht vom Gewinnen für das Evangelium, sondern vom Gewinnen die Rede. Wer das Evangelium verkündigt, gewinnt zwar mit Sicherheit Gott für sich, nicht aber die Menschen, die möglicherweise das Evangelium als anstößig empfinden und ablehnen.

V. 10 dürfte also aussagen, dass der Apostel Gott zu gewinnen und zu gefallen sucht, nicht aber das Wohlwollen der Menschen erstrebt. Dass er dies überhaupt betont, kann man damit erklären, dass er etwas begründet („denn“). Die Begründung scheint sich auf etwas unmittelbar Vorhergehendes zu beziehen, wie das Adverb „jetzt“ nahe legt. Unmittelbar voraus geht der wiederholte Fluch über die Verdreher des Evangeliums, bei dem er schon das Adverb „jetzt“ benutzt hat (vgl. V. 9). Es ist also anzunehmen, dass Paulus begründet, warum er solch harte Worte gewählt hat. Aber warum kleidet er seine Begründung in eine komplizierte Frage, statt schlicht und ergreifend die Aussage „Ich suche nicht Menschen zu gewinnen, sondern Gott.“ zu wählen? Eine Frage lässt anklingen, dass jemand Paulus verdächtigen könnte, er versuche den Menschen zu schmeicheln und sie so für sich zu gewinnen. Doch wie könnte angesichts des wiederholten Fluches jemand auf diese Idee kommen? Möglich ist, dass sich Paulus tatsächlich in einem nicht genauer zu bestimmenden Ausmaß mit dem Vorwurf der Schmeichelei konfrontiert sah, wobei fraglich ist, welche Aussagen des Apostels zu einem solchen Vorwurf geführt haben könnten. Mit dem wiederholten Fluch ist er sicherlich nicht in Verbindung zu bringen, denn dieser ist ja allzu offensichtlich keine Schmeichelei. So liegt der Gedanke nahe, dass der Frage „Suche ich denn jetzt Menschen zu gewinnen oder (den) Gott?“ ein sarkastischer Unterton zugrunde liegt: Auch der letzte Kritiker dürfte nun gemerkt haben, dass Paulus kein Schmeichler ist.


Für Paulus kommt nicht in Frage, sich bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen gefallen zu wollen, denn dann wäre er ja diesen zu Diensten und folglich „Knecht der Menschen“. Er versteht sich jedoch als „Knecht Christi“. Als solcher dient er allein Jesus Christus, der sein „Herr“ ist (vgl. Gal. 1,3 u. ö.). Die Begriffe „Knecht“ und „Herr“ lassen die antike Sklaverei durchschimmern: Ein wohlhabender Herr, beispielsweise ein Großgrundbesitzer, besitzt Sklaven, die ihm dienen müssen und über deren Leben er verfügen kann. Paulus nimmt die Sklaverei als gegeben hin, doch mahnt er einen guten Umgang der Herren mit ihren Sklaven an (vgl. Phlm 8-20).


Weiterführende Literatur: J. S. Vos 1994, 1-16 vertritt die Ansicht, dass sich Gal 1-2 in jeder Hinsicht als Antwort auf die Forderung nach Beschneidung oder Gesetzestreue verstehen lasse. Es sei nicht erforderlich, weitere Forderungen zu rekonstruieren.


B. C. Lategan 1988, 411-430 vertritt die These, dass sich Paulus in weiten Teilen seines Briefes an die Galater gegen Kritik verteidige. Allerdings verteidige er nicht – wie verschiedentlich behauptet – in erster Linie sein Apostolat, sondern es gehe in erster Linie um das Wesen und die theologische Grundlage des von ihm verkündigten Evangeliums. B. C. Lategan 1989, 175 fasst die Anschuldigungen, wie sie sich seiner Meinung nach rekonstruieren lassen, kurz zusammen: Paulus lehnt das Gesetz ab – folglich versucht er das Leben für seine Anhänger zu erleichtern – folglich möchte er beliebt sein – folglich ist er seiner selbst unsicher – folglich ist ihm nicht zu trauen – folglich sollte seine Predigt zurückgewiesen werden – folglich sollten die Galater die Botschaft der Gegner des Paulus annehmen und deren Einstellung übernehmen.

Auch P. Borgen 1982, 37-46 geht von Anschuldigungen aus, doch sieht er sie – u. a. mit Blick auf Gal 5,11; 6,12-13 - als anders geartet an: Paulus versuche insofern Menschen zu gefallen, als er sich bei den Juden einschmeichle, indem er auch von Heidenchristen die Beschneidung fordere.

B. J. Dodd 1996, 91 ist dagegen der Ansicht, dass sich die Anschuldigungen, wie auch immer sie geartet sein mögen, nicht nachweisen ließen. Mit Blick auf Gal 6,12-13 merkt er an, dass es sich bei diesen Versen eindeutig um Paulus‘ Charakterisierung seiner Gegner handele, die diese als unglaubwürdig hinstellen solle. Gal 1,10 sei wie der gesamte Galaterbrief ein Ausdruck des situationsgebundenen und polemischen Agierens des Apostels, nicht jedoch des Reagierens auf (angebliche) Anschuldigungen.


F. Saracino 1982, 84-89 liest die beiden rhetorischen Fragen V. 10a als Übergang zur eigentlichen „narratio“ 1,11-2,14, in der Paulus ohne Duldung von Widerspruch die rechte Herkunft und die Autorität seines Evangeliums darlege.


G. Lüdemann 1980, 68-72 legt dar, dass es sich bei allen drei in V. 10 abgewiesenen Tätigkeiten um wohlbekannte, vorwiegend negativ bewertete Topoi antiker Philosophie handele: „anthrôpous pethein“ sei als Überreden von Menschen zu verstehen, „pethein ton theon“ als Überreden des Gottes, als Tätigkeit religiöser Scharlatane, die mit Hilfe von Zauber, Anlockungen und Bannflüchen die Götter überreden, ihnen zu dienen. Die Formulierung „anthrôpois areskein“ bedeute „den Menschen gefallen“.


B. J. Dodd 1996, 97-99 meint, dass die Sklavenmetapher in Gal 1,10 von Jeremia und Jesaja beeinflusst sei.

I. A. H. Combes 1998, 77-82 legt dar, dass verschiedene Ausleger den Ausdruck „Knecht Christi“ als Ehrentitel verstehen. Dabei würden zwei Meinungen vertreten: a) Paulus mache sich das traditionell-alttestamentliche Motiv vom „Gottesknecht“ zu eigen. b) Paulus beanspruche, antiken Karrierestrukturen entsprechend, den Status eines hochrangigen Sklaven, der an der Autorität und Ehre seines Herrn Anteil hat. I. A. H. Combes merkt an, dass gegen die These, dass Paulus „Knecht Christi“ als Ehrentitel verstehe, die Tatsache spreche, dass Paulus auch die anderen Christen als „Knechte Christi“ ansieht. Mehr noch: Das ganze Verhältnis des Gläubigen zu Christus werde metaphorisch als Sklaverei verstanden.


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V. 11


Beobachtungen: Mit V. 11 nennt Paulus die Adressaten erstmals im Galaterbrief „(Glaubens-)Geschwister“. Der Ton wird also milder und der V. 10 möglicherweise prägende Sarkasmus findet ein Ende. Dennoch formuliert der Apostel weiterhin eindringlich.


„Geschwister“ meint hier nicht „leibliche Geschwister“, sondern Glaubensgeschwister, nämlich Christinnen und Christen. Bei dem Substantiv „adelphoi“ handelt es sich zwar um eine maskuline Form, die zunächst mit „Brüder“ zu übersetzen ist, jedoch sind hier vermutlich auch die „Schwestern“ eingeschlossen. Dass diese unkenntlich bleiben, liegt an der männerzentrierten Sprache, die gemischtgeschlechtliche Gruppen als reine Männergruppen erscheinen lässt.


Paulus stellt die Einzigartigkeit des von ihm verkündigten Evangeliums heraus, indem er ausdrücklich darauf hinweist, dass es nicht von menschlicher Art ist. Damit grenzt er es von der Lehre oder den Lehren seiner Gegner ab und entgegnet möglicherweise dem Vorwurf, bei seiner Verkündigung handele es sich um Menschenlehre.


Weiterführende Literatur: R. Meynet 1996, 51-64 untersucht die Gliederung und die literarische Gattung von 1,6-2,21. In 1,6-10, dem exordium (gemäß Betz), lege Paulus den Sachverhalt dar, der ihn zur Abfassung des Briefes bewegt hat; 1,11-17 thematisiere die Berufung des Paulus; 1,18-24 sei ein Übergangsabschnitt hin zu 2,1-10, wo erzählt werde, wie die Berufung von den anderen Aposteln anerkannt wurde. R. Meynet sieht eine Entsprechung von 1,6-10 und 2,11-21: In ersterem Abschnitt werfe Paulus den Galatern, in letzterem Abschnitt Petrus/Kephas Untreue gegenüber dem Evangelium vor.


Im ersten Abschnitt will M. Wolter 1991, 180-193 zeigen, dass und inwiefern Paulus in Gal 1,11-24 die maßgebliche Grundlage für seine Schrifthermeneutik formuliere, die ihn bei der in Kapitel 3-4 geführten Diskussion um die Zugehörigkeit zu dem in Abraham erwählten Gottesvolk leite. Der zweite Abschnitt dient der Einordnung der gewonnenen Ergebnisse in den Zusammenhang der im Galaterbrief sichtbar werdenden Kontroverse, die zusätzlich verdeutliche, dass auch die Darstellung seiner nachkonversionellen Biographie von Paulus als Beleg für einen Paradigmenwechsel der Schrifthermeneutik konzipiert ist.


Laut K. Kertelge 1992, 339-350 betone Paulus die Unabhängigkeit seines Apostolats und Evangeliums sowie die grundsätzliche Übereinstimmung mit den Aposteln vor ihm. Jerusalem werde äußeres Zeichen der Einheit der Kirche, die wiederum Zeichen des einen Evangeliums sei.

H. A. Brehm 1994/95, 11-16 legt dar, dass das Paulus‘ Verhältnis zu den „Säulen“ Jerusalems zweideutig sei. Einerseits betone er die göttliche, nicht menschliche Herkunft seines Evangeliums und die Begrenztheit der Kontakte zu den „Säulen“, andererseits bezeuge er den Willen sich zu fügen, indem er den „Säulen“ das Evangelium vorlegt. Das Verhältnis sei nicht frei von Spannungen gewesen, wie der Konflikt mit Petrus/Kephas zeige. Die Art und Weise, wie Paulus mit Konflikten umgeht, sei für Christen der Gegenwart beispielhaft.


W. Baird 1985, 651-662 geht anhand von 1 Kor 12,1-5 und Gal 1,11-17 der Frage nach, welche Bedeutung die Offenbarungserlebnisse für Paulus’ apostolischen Dienst haben. Ergebnis: Der apostolische Dienst gründe sich nicht auf Offenbarungserlebnissen, sondern auf der Erfahrung der Schwachheiten. In Gal 1,11-17 sei zwar von einer religiösen Erfahrung die Rede, die für den apostolischen Dienst grundlegend ist, doch sei diese von einem esoterischen Erlebnis, in dem nichts vermittelt wird, verschieden, denn es handele sich um ein Berufungserlebnis.


F. E. Udoh 2000, 214-237 spürt dem Ursprung der außergewöhnlich negativen Einstellung des Paulus gegenüber dem jüdischen Religionsgesetz nach. Allgemein gesagt sei der Ursprung dieser Einstellung der grundsätzliche christliche Glaube, dass – für Juden gelte dies genauso wie für Heiden – Rettung nur durch den Eintritt in die messianische Bewegung durch den Glauben an Jesus Christus erlangt werden könne. Eine Besonderheit im Rahmen dieses Glaubens sei jedoch die grundsätzlich negative Einstellung des Apostels gegenüber dem Gesetz. Diese negative Einstellung sei auf dem historischen Hintergrund der Diskussion über die Regeln für die Einbeziehung der Heiden und – genauer gesagt – dem Beharren einiger Judaisten darauf, dass Heiden jüdische Bundesidentität annehmen müssten, zu verstehen. Drei historische Zeitpunkte hätten zu Höhepunkten des Konfliktes geführt: a) Paulus‘ zweiter Besuch in Jerusalem; b) Petrus‘ Besuch in Antiochia; c) die Krise in Galatien. Der eigentliche Ursprung der negativen Einstellung zum Gesetz sei jedoch in der Krise in Galatien zu suchen.


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V. 12


Beobachtungen: Wie die Weisheit menschlicher Art beschaffen ist, geht aus V. 12 hervor: Sie ist menschlichen, nicht göttlichen Ursprungs und wird gelehrt. Der Vermittlung menschlicher Weisheit liegen also die Tradition und die menschliche Unterrichtung in einem Lehrer-Schüler-Verhältnis zugrunde.

Paulus führt dagegen das von ihm verkündigte Evangelium auf eine Offenbarung Jesu Christi zurück, die er als das sein Leben bestimmende Berufungserlebnis ansieht. Auf dieses Berufungserlebnis geht er in knappen Worten in V. 15-17 ein. Zuvor kommt er in den V. 13-14 auf seine Vergangenheit vor dem Berufungserlebnis zu sprechen


Weiterführende Literatur: P. E. Koptak 1990, 97-113 untersucht, wie die Sprache beschaffen ist, mit der Paulus in dem autobiographischen Bericht Beziehungen zu anderen Menschen beschreibt.


Laut R. T. Etcheverría 1995, 173-209 zeige der erste Jerusalembesuch ausschließlich zum Zwecke des Kennenlernens, welches Prestige und welche hervorragende Stellung Petrus in der frühen Kirche genoss. Der zweite Jerusalembesuch, etwas mehr als zehn Jahre später, habe der ausdrücklichen Anerkennung der bisher von Paulus praktizierten Mission unter Verzicht auf die Beschneidung und das Halten der Gesetze gedient.



Literaturübersicht


Baird, William; Visions, Revelation, and Ministry: Reflections on 2 Cor 12:1-5 and Gal 1:11- 17, JBL 104/4 (1985), 651-662

Borgen, Peder; Paul Preaches Circumcision and Pleases Men, in: M. D. Hooker, S. G. Wilson, Paul and Paulinism, FS C. K. Barrett, London 1982, 37-46

Brehm, H. Alan; Paul’s Relationship with the Jerusalem Apostles in Galatians 1 and 2, SWJT 37/1 (1994/95), 11-16

Combes, Isabel A. H.; The Metaphor of Slavery in the Writings of the Early Church from the New Testament to the Beginning of the Fifth Century (JSNT.S 156), Sheffield 1998

Dodd, Brian J.; Christ’s Slave, People Pleasers and Galatians 1.10, NTS 42/1 (1996), 90-104

Kertelge, Karl; The Assertion of Revealed Truth as Compelling Argument in Galatians 1:10- 2:21, Neotest 26/2 (1992), 339-350

Koptak, Paul E.; Rhetorical Identification in Paul’s Autobiographical Narrative. Galatians 1.13-2.14, JSNT 40 (1990), 97-113

Lategan, Bernard C.; Levels of Reader Instructions in the Text of Galatians, Semeia 48 (1989), 171-184

Lategan, Bernard C.; Is Paul Defending His Apostleship in Galatians? The Function of Galatians 1.11-12 and 2.19-20 in the Development of Paul’s Argument, NTS 34/3 (1988), 411-430

Lüdemann, Gerd; Paulus, der Heidenapostel. Band 1: Studien zur Chronologie (FRLANT 123), Göttingen 1980

Meynet, Roland; Composition et genre littéraire de la première section de l’épître aux Galates, in: J. Schlosser [éd.], Paul de Tarse. Congrès de l’ACFEB (Strasbourg, 1995) (LeDiv 165), Paris 1996, 51-64

Sabugal, Santos; La conversión de San Pablo (Gál. 1,1.11-17), in: Universidad Pontificia [ed.], Quaere Paulum (Bibliotheca Salmanticensis; 39), FS L. Turrado, Salamanca 1981, 107-118

Saracino, F.; Come si persuade Dio. Su Gal 1,10, Bib. 63/1 (1982), 84-89

Udoh, Fabian E.; Paul’s Views on the Law: Questions about Origin (Gal 1:6-2:21; Phil 3:2- 11), NT 42/3 (2000), 214-237

Vos, Johan S.; Paul’s Argumentation in Galatians 1-2, HTR 87/1 (1994), 1-16

Wolter, Michael; Evangelium und Tradition: Juden und Heiden zwischen solus Christus und sola scriptura (Gal 1,11-24; Röm 11,25-36), in: H. H. Schmid u. a. [Hrsg.], Sola Scriptura, Gütersloh 1991, 180-193